Wettbewerbe / Studien

 

Geladener Wettbewerb 3.Preis

2017

Marienkrankenhaus Zielplanung 2025+, Siegen

FUNKTIONELLES KONZEPT

Die drei neuen Parkebenen bieten Platz für 246 Stpl. und bilden den „Sockel“ des darüberliegenden Erweiterungsneubaus sowie des Patientengartens. Aufzüge und Treppenhäuser führen zur Magistrale im Erdgeschoss.

Die fußläufige Wegebeziehung der Besucher orientiert sich, ausgehend von der Eingangsebene an der Kampenstraße in einer Hauptachse (Magistrale), durchquert den Neubau und verschwenkt im Außenbereich über eine überdachte Freitreppe hinunter als fußläufige Wegebeziehung zum Ambulanten Zentrum Albertus Magnus. Ein Außenaufzug ermöglicht den barrierefreien Zugang zur unteren Gartenebene. 

Der städtebauliche Rahmen der möglichen Geschossigkeit und den damit einzuhaltenen Abstandsflächen führte in der Untersuchung von Kubaturszenarien zu einer kompakten Form der Erweiterung, die in ihrer Auslegung und Höhe die Lage des Hubschrauberlandeplatzes (nach FATO) bestimmt.

Dieser ist an die Hauptaufzugsgruppe ebenengleich angeschlossen und ermöglicht eine direkte Anbindung an die Intensivpflege, IMC, sowie an den OP-Bereich.

An der Magistralen sind alle öffentlichen Funktionen wie die Notfallaufnahme, Unfallpraxis etc., Cafeteria, administrative Patientenaufnahme, klinische Arztdienste und das Diagnostikum, sowie die ZNA erschlossen. Der Patientengarten in Ebene 0 ist direkt vom Ostflügel (Bestand) und analog auch vom neuen Westflügel, sowie von der Cafeteria erreichbar.

In Ebene 3 ist die Doppel-Pflegestation mit 48 Betten mit Doppelfluranlage geplant, die durch die zentrale Erschließung für Patienten und auch für Ver- und Entsorgung in zwei Pflegebereiche gegliedert ist. Diese Pflegestationen können baugleich in den Ebenen E4, E5 und E6 (Erweiterung) ausgebildet werden.

Die kompakte Architektur ermöglicht die Anlage einer großzügigen Gartenfläche für Patienten, Besucher und Krankenhauspersonal. 

Landschaftsarchitektur: Danielzik Leuchter+ Partner, Duisburg

 

Diagnostik, Pflege, Intensivpflege, IMC, Kardiologie, Cafeteria,

Anlieferung, Ver- und Entsorgung, Parkhaus, Hubschrauberdachlandeplatz

Freianlagen, Parkhaus 246 Stpl.

                                             

 

Geladener Wettbewerb 3. Preis

2017

Krankenhaus Nordwest Frankfurt

Neue Neurologie

Ein Krankenhaus lebt von kurzen Wegebeziehungen der Funktionen und Abläufe. 

Die Grundidee des Konzeptes ist die Errichtung einer zeitgemäßen Neurologische

Klink als Ersatzgebäude in unmittelbarer Anbindung an das Hauptgebäude. 

Der Neubau ist so kompakt konzipiert, dass die bestehende Neurologischen

Klinik während der Baumaßnahme unverändert in Betrieb und über das 

Untergeschoss vom Hauptgebäude erschlossen wird. 

Nach Fertigstellung des Neubaus und Umzug der Neurologie 

kann der Altbau der neurologischen Klinik abgebrochen werden. 

Das Untergeschoss des Neubaus ist so ausgelegt, dass das 

Schnittbildzentrum dort jederzeit eingerichtet und auch dieser Altbau 

abgebrochen werden kann. So ist eine deutliche Optimierung der 

Erschließung einzelner Funktionsbereiche erzielbar. 

Der Funktionsbereich der eigenständigen Neurologischen Früh-Reha ist 

im obersten Geschoss mit Südterrasse vorgesehen.

beschränkter Realisierungswettbewerb

2012

Ambulantes Zentrum „Albertus Magnus“, Siegen, 1. Preis (realisiert)
Facharztzentrum mit ambulantem OP-Zentrum (2 OP-Säle), Radiologie (MRT, CT, Röntgen), Palliativmedizin, Onkologie, Apotheke etc. Eingangshalle, Cafeteria, Tiefgarage mit 185 Stellplätzen

Internationaler Realisierungswettbewerb

2011

City Hospital No. 4, Sochi Russische Förderation, 1. Preis (realisiert)
Krankenhauserweiterung mit Funktionstrakt u.a. mit 12 OP-Säle, Intensivpflege, Radiologie, 300 Betten. Das Krankenhaus diente zur Sicherung der Gesundheitsversorgung während der olympischen Winterspiele 2014.
Generalübernehmer: Vamed Engineering GmbH&Co KG, Wien

beschränkter Realisierungswettbewerb

2009

Generalplanung für den Neubau von 6 Altenheimen auf dem Gelände der SBK in Köln-Riehl
In Arbeitsgemeinschaft Büro Feddersen, Berlin        
2 Kliniken für Demenzerkrankung „Riehler Heimstätten“, SBK, Köln, 1. Preis .

beschränkter Realisierungswettbewerb

2005

Umbau der ehem. Poliklinik Klinikum Hoyerswerda zum Ärztehaus, 1. Preis
Neustrukturierung der Erschließung, Arztpraxen, Ergänzung Treppenhaus

Internationaler Realisierungswettbewerb

2005

Uzsoki Krankenhaus Budapest Ungarn, 2. Preis
Rekonstruktion einens denkmalgeschützten Jugendstilkrankenhauses mit Ergänzung der Notfallaufnahme und einer Glashalle, die die Bestandsfassaden integriert.

Internationaler Realisierungswettbewerb

2005

Landesanstalt Korány für Tuberkolose und Pulmologie, Budapest Ungarn, 3. Preis
Erweiterung und Sanierung der chirurgischen Abteilung, Neustrukturierung der inneren Erschließungskonzeption, Ergänzung Intensivpflege, Radiologie.

Internationaler Realisierungswettbewerb

2001

Shanghai No. 1 Peoples Hospital, China, 1. Preis (realisiert)
Nahezu parallel im gleichen Zeitraum wurde der Wettbewerb für das Shanghai No. 1 Peoples Hospital gewonnen. Im Herbst 2001 wurde die Entwurfsplanung der Architekten mit dem 1. Preis ausgezeichnet und anschließend der Auftrag für die Gesamtplanung erteilt.
Das Shanghai No. 1 Peoples Hospital wurde als erstes deutsch-chinesisches Krankenhaus realisiert.

Internationaler Realisierungswettbewerb

2001

Zhongshan-Hospital, Shanghai, China, 1. Preis
Ein erstes Projekt war das Zhongshan-Hospital in Shanghai, welches einen internationalen Architektenwettbewerb für das Gesamtkonzept und die Entwurfsplanung ausgeschrieben hatte. Der Wettbewerb wurde von uns,  in Zusammenarbeit mit Obermeyer Shanghai gewonnen. Gemäß den chinesischen Richtlinien für Wettbewerbe wurde auf einem Grundstück von ca. 10.600 m² eine bebaute Fläche von 70.000 m² ausgewiesen. Es war eine innerstädtische Bebauung mit 4 Sockelgeschossen und einem 3-zylindrischen 20-stöckigen Gebäude. Die Herausforderung an diesem Projekt war, dass es für eine überdurchschnittlich große Anzahl von ambulanten Patienten ein adäquates, funktionsfähiges Konzept zu entwickeln galt.
Da dieses Krankenhausprojekt integrativer Bestandteil eines ganz neuen Stadtteils im Süden der Provinz Shanghai war, konnten wir die Bedarfsanalyse über städtebaulich vorgegebene Masterpläne entwickeln, die uns zu einer modular aufgebauten Struktur dieses Projektes brachte und eine bedarfsgerechte Erweiterung ermöglichte, ohne den schon vorhandenen Krankenhausbetrieb der 1. Baustufe zu stören.

Studien

Entwicklungs- und Zielplanung

2014

Krankenhaus Porz am Rhein  2013-2015

Entwicklungs- und Zielplanung für den gesamten Gesundheitsstandort eines Krankenhauses (445 Betten) mit Darstellung von baulichen Erweiterungen,  neuem Haupteingang mit Eingangshalle, Notfallaufnahme, ambulantes Operationszentrum, OP-Abteilung und Intensivpflege. Erarbeitung von Optimierungen durch Umstrukturierung der Radiologie, Kardiologie und Entbindungsabteilung.

Städtebauliche Zielplanung mit Darlegung der potenziellen Erweiterungsbauflächen, der Erschließung und der Parkplatzkonzeption, sowie die Angliederung eines Ärztehauses.

Machbarkeitsstudie zur Umnutzung eines Schwesternhauses mit Bewertung und Darstellung baulicher Alternativen.

Landesbettenstudien – Masterpläne

2008

National Hospital Masterplan 2009 – 2018,  Moldawien

In den Jahren 2006 – 2010 wurden wir von der Weltbank mit Entwicklungs- und Zielplanungen (Masterplanungen) und Landesstudien, wie z.B. der Landesstudie in Moldawien beauftragt. Im Rahmen eines Wettbewerbes konnten wir die Entwicklungstudie des National Hospital Masterplan 2009 – 2018 der Republik Moldawien für uns gewinnen. Diese umfasst die Bestimmung der neuen Krankenhausnetzwerke für die Republik Moldawien auf der Basis europäischen Standards unter Berücksichtigung der demografischen, geografischen, infrastrukturellen Bedingungen des Landes. Hier ging es um die Beurteilung von grundsätzlichen Veränderungen, die notwendig sind für die Krankenhauskonsolidierung und deren  Umstrukturierung. Wir nahmen eine Bestandsaufnahme von 24 Krankenhäusern mit insgesamt 10.200 Betten und 102 OP-Einheiten vor. Die Studie enthält auch einen funktionalen Aufbau von 4 Zentren der Leistungen Pädiatrie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Kardiologie und Notfallmedizin, die Umstrukturierung und Konsolidierung von Vorschlägen an 12 weiteren Krankenhäusern.

Des Weiteren wurde die Sanierung und die Modernisierung von 35 kommunalen und 24 Krankenhäusern in Chisinau, der Hauptstadt, vorgesehen sowie die Erschaffung von 2 Exzellenz-Zentren auf nationaler Ebene und Vorschläge für die Weiterentwicklung des Universitätszentrums von Chisinau sowie Zeitplan und Kostenschätzung für die Realisierung und Medizintechnik.
Ein wichtiges Kapitel dieses Projekts war die Schaffung eines integrierten und einheitlich landesweiten Notfallservices und eines Hochleistungsrettungsdienstes. Dieser neu strukturierte Krankenhaussektor sollte den verbesserten und gleichberechtigten Zugang der Bevölkerung zu qualitativ hochwertiger Krankenhausversorgung nach internationalem Standard der Pflege, eine gerechte Verteilung der Ressourcen zwischen Grundversorgung und stationärer Versorgung und eine funktionelle und kosteneffiziente Ausstattung dessen sichern.

Diese Landesstudie wurde von der Weltbank finanziert und wurde als recht umfangreiche Ausarbeitung im Februar 2009 dem Gesundheitsminister in Moldawien übergeben.

Masterplan

2008

Tirana University Hospital Centres (TUHC), Albanien

Eine weitere Masterplanung wurde im  Tirana University Hospital Centres, welches von der europäischen Entwicklungsbank (CEB) finanziert wurde, durchgeführt.  Es wurde eine Status-Quo-Analyse der 10 bestehenden Hauptgebäude, die medizinische Dienstleistung sowie die anderen Nebengebäuden des Krankenhauscampus erstellt. Die  Aufgabe bestand in der Analyse der möglichen strukturellen Entwicklung der einzelnen Fachkliniken, ihrem baulichen Zustand, der Bewertung, dem Status der Energie- und Wasserversorgung, den Umfang der Wartung, Betriebskosten und Kosten-/Nutzenanalyse sowie die mögliche Generalsanierung in verschiedenen Abschnitten.

Im Rahmen einer Entwicklungs- und Zielplanung wurde eine Bedarfsanalyse über die Kapazitäten und Anforderungen an das Personal zu der derzeitigen Situation einschließlich der Analyse des vorhandenen medizinischen und nicht medizinisches Personals ermittelt und neue notwendige Prioritäten im Rahmen der Work-Flow-Analyse gestellt.
Dieses Erarbeitung des Masterplans enthält ein Raumprogramm, die Konfiguration von Dienstleistung innerhalb des TUHC und die Definition der Phasen der Entwicklung und deren Umsetzung. Der Masterplan enthält die Analyse der Entwicklung der Kosten, einen Zeitplan in den verschiedenen Phasen und die Berechnung der betriebswirtschaftlichen Kosten für jedes Gebäude.

Die beiden Projekte (Moldawien und Albanien) wurden über internationale Ausschreibungen und einer Präqualifikation, die nach Grundsätzen und Richtlinien für Wettbewerbe auf dem Gebiete der Ziel- und Entwicklungsplanung in Analogie zu den Bedingungen beauftragt, wie sie auch in Deutschland ausgeschrieben werden.

Studie

2006

Poli-Sisli Istanbul, Türkei                   
Studie für ein Netz ambulanter Versorgungszentren in der Türkei in modularer Gebäudestrukturen. Prototyp eines Entwurfes der sich in seiner Ausstattung variieren lässt. Es sind der Ärztliche Untersuchung, Tageschirurgie (MIC), Dialyse, physikalische Therapie, sowie Laserbehandlungen möglich. Wichtig war es dem Auftraggeber durch die Architektursprache ein Klinikgebäude zu planen, welches ein „Corporate-Identity“ erhält und in Größe und Form an verschiedenen Standorten im Land errichtet werden kann.